Birgit Bley
Birgit Bley

Die Wege von Ylvamengia...

Mut…

 

Lange ist es her das sie zu einem längeren Treffen zusammengekommen sind.

Ylva sitzt vor ihrem Bau und wartet auf ihren Freund dem Falken.

Sie ist müde, müde von allem. Der Schlaf ist auch kein Freund von ihr.

Da kommt ihr Freund der Falke angeflogen. Er ist viel auf Wanderschaft, sieht viel von dieser Welt. Wenn Sie darüber nachdenkt, dass er bis zu 300 h/km Geschwindigkeit bewältigen kann, wünscht Sie sich dies manchmal auch zu können. Einfach starten und weg von allem. Alles hinter sich zu lassen und fliehen. Doch die Vernunft siegt und sie bleibt.

Der Falke gesellte sich zu ihr und fragte wie es Ihr geht. Mein Freund, dem Körper geht es dem Alter entsprechend gut, doch es ist wie immer mein Inneres, welches mich nicht ruhen lässt.

Weißt Du Falke, es ist nicht einfach. Sie weiß, dass sie viele Fehler gemacht hat, Sie gesteht sie sich auch ein. Ylvas Gutmütigkeit sie wird ausgenutzt, vielleicht bewusst oder auch nicht. Der jüngste im Rudel macht Ihr die größten Sorgen. Sie beginnt die Reißleine zu ziehen, denn Sie hat die Hoffnung das es nicht zu spät ist, ihre Fehler zu korrigieren. Da ist ein Mensch den Ylva ansprechen kann und darf, was Sie in Ihrer Situation tun kann. Der Ylva hier die größte Hilfe war. Es ist ein Mensch dem Sie unendlich vertraut. Sie sehr dankbar dafür ist, dass Sie ihn kennenlernen durfte.

Weißt Du Falke, ich suche und weiß nicht mal nach was. Vielleicht auch doch.

Es ist dieses Chaos in ihr. Es gibt  Momente da sitzt Ylva einfach da, möchte den Tränen freien Lauf lassen, doch sie erscheinen nicht. Dann sind diese Momente wo ich einfach ans Meer will. Tus doch sagt sie zu sich. Da ist wieder ein kleines Lächeln über ihre Lippen gehuscht. Sie wollte natürlich sagen, „Mach“ es doch. Es gibt diese Momente. Soll Sie in diesem Moment nach dem Sinn fragen? Was ist Sinn, was macht Sinn. Wir können es doch erst feststellen, wenn wir es gewagt haben, oder? Manchmal ertappt Sie sich dabei, wieder fliehen zu wollen. Angst, Traurigkeit, Verzweiflung die Sie jagt. Es ist wie eine Flucht vor ihr selbst. Es gibt aber auch Momente, wo Ylva das Gefühl hat, Sie ist angekommen. Da wo Sie diesen Menschen real trifft. Alles ist leicht in diesen Momenten, denn es ist das Teilen  eines Dialoges, gepaart mit Gesten und Emotionen.

Dann gibt es diese Momente, in denen Sie sich fragt, warum kann nicht mein Herz aufhören zu schlagen, warum immer das der anderen. Nicht mehr kämpfen müssen. Was sind diese vielleicht zwanzig Jahre, die Ihr noch verbleiben, im Grunde sind sie ein nichts. So wie sich Ylva manchmal selbst fühlt.

Da ergreift der Falke das Wort:

Ylva, Du trägst Gefühle in Dir, die normal sind. Ich denke, dass ein jeder diese Gedanken mal in sich trägt. Schau, Du bist nicht allein, auf deiner Pazelle hat Du viele Bekannte mit denen Du dich triffst. Du hast jemanden, mit dem Du über deine sowie seine Probleme sprechen kannst. Du hältst dein Rudel zusammen.  Auch wenn es nicht immer leicht ist. Du hast den Absprung geschafft und eine neue Tätigkeit begonnen. Ein Absprung der gewiss nicht leicht war. Du bist freundlich zu jedermann. Ylva Du bist ein Wesen, was mit dem Herzen denkt. Der nicht nur sich selbst treu ist. Du öffnest Dich nicht einfach jemanden. Viele denken und sagen, dass Du gechillt durch das Leben gehst. Sie bewundern Dich dafür.  Manch einer ist erschrocken, wenn Du mal laut wirst. Etwas, was sehr selten vorkommt. Du bist nicht auf der Flucht, Du trägst ganz normale Wünsche in Dir. So wie Du manchmal einfach an das Meer willst. Du wünschst Dir dabei nur, diese Momente mit jemanden dem Du vertraust teilen zu dürfen. Es ist im Grunde nur, raus und Kraft tanken. Dem anderen auch zu ermöglichen, genau dies zu tun. Es geht auch nicht immer um den Sinn Ylva. Genau das sind auch Erfahrungen die wir sammeln. So wie dein jüngster im Rudel. Auch er wird daraus lernen. Auch er muss seine Erfahrungen sammeln. Das kannst Du nicht für ihn machen. Das kann nur jeder für sich selbst Ylva.

Ylva, ich lernte Dich kennen als Du am Boden lagst. Ich zeigte Dir, dass es sich im Leben immer lohnt die Flügel auszubreiten und loszufliegen. Denk an deinen Vater, der auch jetzt im hohen Alter noch sagt: „Wenn nicht jetzt wann dann?“,

„Manchmal muss man etwas wagen“.

Sieh Dich an Ylva, Du bist das geduldigste Wesen das ich kenne. Das bewundere ich an Dir.

Ylva, Du wirst noch viele Wege gehen. Wege die sich lohnen. Denn, Du wirst weiter aus jedem einzelnen Weg lernen.

 

Als mein Freund der Falke seine Flügel ausbreitete um  in die Dämmerung aufzusteigen, sagte er noch für heute seine letzten Worte…

 

„Vertraue Dir und verliere nie den Mut zum Leben…“

 

Ylvamengia sagte: „Ich versuche es“ mein Freund, und sah wie er in der Dämmerung verwand…

 

 

 © Birgit Bley 2020

Warum…

 

Auf leisen Sohlen wandert Ylvamengia durch den Wald. Der Geruch der modrigen Erde beruhigt sie ein wenig. Sie lauscht dem Ruf der Krähen. Ihr Blick wandert gen Himmel, wo die Kraniche sich formatieren um den Flug nach Süden anzutreten. Wo der eine auf den anderen wartet, damit er in der richtigen Position ist um starten zu können. Die Verantwortung die sie zueinander stehen lässt.  Ja, etwas was man im Leben selten findet.

 

Der Weg wird immer steiler,  Sie verausgabt sich. Sie läuft vor Ihren Gedanken davon. Sie will vor den Erinnerungen davon laufen. Erinnerungen die in jedem Raum allgegenwärtig sind. Erinnerungen, die ihren Blick mit Tränen verschleiern. Ihr Atem wird immer schwerer.  Sie weiß dass Ihr Freund, der Falke, auf Sie wartet. 

 

Als Ylva oben ankam, sah Sie den Falken schon warten. Er sah Sie besorgt an. Ylva, Du bist schmal geworden. Das gefällt mir nicht. Warum? Ach mein Freund, wenn ich Dir das „Warum“ erklären könnte. Doch ich kann es nicht!

Es ist wie in einem Karussell in meinem Kopf, alles dreht sich und ich finde den Ausgang nicht. Weißt Du Falke, man sagte zu mir, ich sei Mutig, doch wobei? Weil ich offen meine Gedanken teile? Weil ich zu meinen Gefühlen stehe! Ich finde das nicht Mutig, nur ehrlich! Vielleicht treffe ich nicht immer die richtigen Worte und es wird missverstanden. Dann frage ich mich auch Warum? Warum hinterfragt man dann nicht einfach? Es gibt so viele „Warum“, auf die ich keine Antworten finde, und doch immer auf der Suche sein werde…

 

Ylva, ich sehe und fühle den Schmerz den Du in Dir trägst! Ich weiß, dass es außer mir, nur drei Menschen gab, denen Du Blind vertraust! Ich sehe, wie Du um die Frage des „Warum?“, dich quälst. Ja, eine von diesen Menschen, hat deine Hand losgelassen, doch nicht Dein Herz!

Ylva, Du baust die Mauern gerade immer höher, ich spüre wie Du dich verschließt!  

Ylva, auch wenn Du gerade feststeckst, Du niemand anderen mehr, so tief in Dich blicken lässt. So gibt es da immer noch zwei die dein blindes Vertrauen niemals verlieren werden, egal was passiert!

 

Ylva, auf vieles im Leben werden wir die Frage „Warum“ nicht beantworten können. Doch das Leben wird weitergehen! Das wie, lasse ich mal hinten angestellt…

 

…aber es wird weitergehen!

 

© Text Birgit Bley 26.11.2016

Schlaflos…

 

Es ist früh am Morgen, der Tag beginnt gerade erst zu erwachen. Ylvamengia hat kaum ein Auge in der Nacht zugetan. Der Kaffee hilft auch nicht wirklich. Es regnet wie so oft die letzten Tage. Der Himmel hat die verschiedensten Grautöne und der Nebel zieht über die Baumkronen. Im Grunde genauso wie Ylva sich fühlt, alles in ihr Grau und im Nebel den Weg suchend…

 

Da kam auch ihr Freund der Falke schon angeflogen. Er ließ sich auf dem Baumstumpf neben ihr nieder. Sie haben schon lange nicht mehr so beisammen gesessen. Er war nie weg. Ylva sah ihn immer am Wegesrand oder über ihr in den Lüften kreisen, wenn sie auf dem Heimweg war.

 

Der Falke sprach Ylva auch sofort an. Ylva was ist los mit Dir? Seit Wochen sehe ich Dich nicht mehr richtig lachen. Deine Blicke schweifen immer ins Leere ab. Doch Ylva seufzte nur schwer.

 

Der Falke sah Ylva eindringlich an, doch sie versank wieder in ihre Tiefe. Sie begann dabei leise zu sprechen. Ylva konnte nicht vergessen zu vergessen. Sie ging in Ihre Kindertage zurück, sie dachte an die Demütigungen die Sie erlitt, weil Sie anders aussah. Jeder Gang in die Schule wurde immer schwerer. Denn sie wusste ja nicht was sie wieder an Hetze erwartete.  Es gab Tage in Ihrer Kindheit wo Ylva oft dachte, es wäre besser nicht auf dieser Welt zu sein und dies ertragen zu müssen. Ihre Eltern taten alles und nahmen viel in Kauf nur um ihr zu helfen. Zuhause, da war die Welt in Ordnung. Ja, Ylva war unendlich dankbar für Ihre Familie. Doch es prägte Ylva. Sie konnte schlecht vertrauen, so behielt Ylva vieles für sich und sprach es nie aus. Auch später in ihrem Leben, ertrug Ylva vieles. Seelische sowie die Körperliche Gewalt die man Ihr antat. Es gab Momente wo sie den Lauf einer 9 mm im Mund spürte, ihre Gedanken nur noch drum bettelten, drück doch ab, dann habe ich es hinter mir. Doch der, der die Hand am Lauf hatte sich nur darin labte, wie er die Macht hatte Sie zu demütigen. Ihr zu zeigen, das Sie nichts wert ist. Wie soll man da lernen zu vertrauen,  wenn man doch bei jedem nur vor die Stirn und nicht dahinter schauen kann.

 

Der Falke unterbrach Ylva in ihrem Gedankenlauf. Ylva schau, die Menschen vertrauen Dir, sie vertrauen sich Dir an. Sie schildern ihr dasein und Du hörst aufmerksam zu. Du gibst keine Ratschläge, Du sagst nur deine ehrliche Meinung dazu. Das ist doch viel wert. Es zeigt doch das Du was Wert bist!

 

Ach Falke, ich weiß sie vertrauen mir. Doch aber auch nur weil ich es zeige, das man ein Vertrauen nicht missbraucht. Nie würde ich etwas erzählen was man mir anvertraute. Doch manchmal gibt es Momente wenn man sich mir anvertraut, da möchte ich in Tränen ausbrechen. Doch ich lächle und höre weiter zu. Wenn Menschen mir erzählen das Sie sich verliebt haben und ich immer mehr heraushöre um wen es geht. Dann ist das ein Moment in dem ich falle und mir doch nichts anmerken lasse.  Doch dem, dem ich blind aus den Tiefen meiner Seele vertraue, bei dem habe ich manchmal das Gefühl, er vertraut mir nicht. Genau das schmerzt manchmal sehr.

 

Ylva Du bist jemand der mit den Gefühlen lebt und dem Herzen denkt. Es gibt nicht viele von Ihnen. Du hast zwar das Gefühl in diesem Chaos unterzugehen, doch dein Kopf ist immer noch an der Oberfläche!

 

Ruh Dich aus Ylva, sammel deine Kräfte.

 

Als mein Freund der Falke sich in die Lüfte erhob, waren seine letzten Worte…

 

„Auch diesen Abschnitt wirst Du bewältigen!“

 

Ylvamengia sah im nach und dachte nur „Schau’n wir mal…“

 

© Text Birgit Bley 19.06.2016
 

Stille…

 

Ylvamengia betrachtete den Mond, während Sie vor sich hin grübelte. Sie wartete auf Ihren Freund den Falken, dass er von seinem Rundflug zurückkam. Sie sorgte sich, wenn er sich verspätete.

 

Ylvamengia war müde, so unendlich müde von allem. Es gibt Tage, da würde Sie am liebsten alles hinwerfen. Nicht mehr diese Schmerzen empfinden, die Sie nur mit Tabletten bekämpfen kann. Entzündungen die sich die Hand reichen und dann wieder mit Tabletten in Schach gehalten werden. Sie weiß, dass Sie schon viel geschafft hat bis hierher, doch ein Gefühl von Stillstand bleibt. Trotzdem steht Sie jeden Morgen auf, macht den Kurzen fertig für die Schule, bespricht mit Ihm was alles anliegt. Sie verabschieden sich dann mit einem Kuss auf die Stirn und jeder geht seinem Tag entgegen. Ylvamengia lässt sich nichts anmerken, hat immer für jeden ein Lächeln auf den Lippen!

 

In der Nacht findet Sie kaum Schlaf. Getrieben dann von Ihrer Sehnsucht, die niemand zu stillen vermag. Sich fallen lassen zu dürfen, dass jemand die Leere in Ihrem Herzen vielleicht einmal füllt. Sie streift oft dann durch die Wälder in der Nacht, träumend in Demut von Liebe und Macht!

 

Doch gleich was Sie tut, hat Ylvamengia nie aufgegeben! Sie wird immer die Kämpferin bleiben. Sie wird immer diejenige sein, die auf Ihren Instinkt hört auch wenn man darüber lacht!

 

So wird Sie mit Ihrem Freund den Falken, in der Stille, weiter die Wälder durchstreifen… <3

 

© Text Birgit Bley 17.11.2015
 

Die einsame Wölfin...

Sie streift durch das Dickicht, ruhelos und angespannt.
Jedes Geräusch lässt Sie zusammen zucken. Der Weg scheint kein Ende zu nehmen.

Einsamkeit Sie erfasst. Erinnerungen sie hervorholt, Sie wandert darin, Gefühle sind sie am überrennen. Sie fühlt sich als ob das Herz rausgerissen, um Ihre Gefühle beschissen.

Diese Qual in Ihr, Sie rennt davon, egal was kommt.

Über Ihr der Adler fliegt. Sie wünscht sich doch wie er zu sein, einfach fort und nicht mehr spüren diese Pein. Einsam und allein ertrinkt sie an Ihren stummen Tränen ohne Wiederkehr.

Des Laufens müde geworden, sucht Sie Ihren Platz. Norden ist Ihr Platz von dort Sie kam, den Blick immer Richtung Südwest, von wo ab Sie Ihn stets begleitete.

Ylvamengia, Sie will Ihn nie aus den Augen verlieren...

 

© Text Birgit Bley 13.10.2013

 

 

Der Falke...

 

Am Tage ist sie abgelenkt. Doch wenn der Abend beginnt, die Einsamkeit das Denken übernimmt. So lässt sie sich in die Traumwelt gleiten und der Falke lässt Sie wieder auf seinem Rücken aufsteigen. Er breitet seine Flügel weit aus und steigt immer höher hinauf. Sie muss sich gut festhalten, damit sie nicht hinabstürzen tut. Der Wind zerzaust Ihr Haar, genießt wie er Ihr Gesicht dabei sanft streichelt. So gleiten sie gemeinsam dahin, über Wiesen und Täler, die Grenzen werden immer schmäler. Über den Horizont hinaus, da wo all Ihre Träume, Hoffnungen und Sehnsüchte sind. Sie erfreut sich daran wie ein kleines Kind. Immer höher immer weiter, das Leben kann doch so schön sein und heiter. Wenn der Morgen dann naht, bringt er sie sicher wieder zurück.

 

So gehen sie ab da wieder Nacht für Nacht auf Reisen. Ylvamengia mit Ihrem treuem Freund dem Falken…

 

© Text Birgit Bley 27.10. 2013

 

Ein neuer Weg…

Ylvamengia sie wird unruhig, etwas nagt an Ihr. Sie schaut zu Ihrem Freund den Falken, er spürt das etwas nicht mit Ihr stimmt. Sie schläft kaum noch. Es wird bald passieren.
Sie sieht in die Augen der anderen, den Verrat darin erkennt sie nur. Sie hat keine Wahl mehr, sie bricht auf und der Falke folgt Ihr. Es ist ein beschwerlicher Weg, so wie einst schon mal begann. Doch weiß sie auch es kann nur noch besser werden. Ihre Seele, sie schreit nach Leben und Zufriedenheit.
Neue Wege sie einschlägt. Aufrecht sie sich diesmal durch das Dickicht bewegt. Egal wieviel Steine man Ihr in den Weg gelegt. Sie sich darüber hinweg bewegt. Vor Gefahren der Falke sie warnt. Sie weiß auf Ihn sie sich verlassen kann.
So lässt sie jetzt den alten Platz hinter sich. Begibt sich mit dem Falken auf eine neue Reise, um einen neuen Platz zu finden auf Ihre Weise…


© Text Birgit Bley 11.11.2013

 

Ein neuer Platz...

Viele Kilometer ist Sie die letzten Monate unterwegs gewesen um einen neue Heimat zu finden! Oft schaute Sie zurück. Nicht um zurück zu kehren, sondern um zu sehen welche Strecke Sie schon geschafft hat. Ihr Weg ist noch lang, doch hat Sie keine Angst mehr davor! Auf Ihrer Reise blätterte sie oft in der Vergangenheit. Sie traf sogar Munin den Raben, er steht für die Erinnerung! Sie dachte viel darüber nach, was alles so passierte in Ihrem Leben! Besonders an Ihre Kinder die Sie gebar! Ob Sie wirklich alles mit auf deren Weg gab, oder vielleicht etwas vergaß? Ob Sie alles richtig machte? Klar Fehler hat Sie bestimmt gemacht, doch lernte Sie auch daraus. Der Seelische und Körperliche Schmerz, der Ihr zugefügt wurde, das Sie sich schon aufgeben wollte. Doch tief in Ihr die Kämpferin schlummerte, es nur ein Zeichen bedarf Sie zu wecken.
Immer wenn Ihr treuer Freund von seinem Rundflug zurück kam, sprach Sie mit Ihm. Sie bat Ihn um Rat. Denn Sie wusste, er hat schon viel in seinem Leben gesehen und das er sehr weise ist.
Durch Ihn lernte Sie ohne Gram in den alten Kapiteln der Vergangenheit zu blättern. Die Erfahrungen und Erkenntnisse richtig einzusetzen, und auf Ihren Weg mitzunehmen!
So fanden sie auf Ihrem gemeinsamen Weg, bei den vielen Gesprächen einen neuen Platz an dem sie sich niederließen!
Ylvamengia und ihr Freund der Falke, der Weg der beiden noch lange nicht beendet ist...

© Text Birgit Bley 21.01.2014