Birgit Bley
Birgit Bley

Momente meiner Gedanken...

2016….

 

Wieder ist ein Jahr fast rum. Der letzte Stress legt sich langsam nieder und man beginnt über dieses Jahr nachzudenken.

 

Es gab helle und dunkle Momente. Momente die uns den Atem raubten, in zweierlei Hinsicht.

 

Es war ein Jahr in dem wir uns von vielen Menschen verabschieden mussten. Fabelhafte Schauspieler und Musiklegenden, gaben sich in diesem Jahr die Hand beim verabschieden um den Raum zu wechseln. Das ist eine Form der Trauer, in der wir in der Lage sind, sie schnell zu verarbeiten. Doch wenn wir einen Menschen verabschieden müssen, der uns sehr nahe stand wird das schwieriger. Dafür braucht man Zeit, denn erst dann beginnt man so richtig zu begreifen wie sehr dieser Mensch einem an der Seite fehlt. Meine Sue z.Bsp. sie fehlt mir wirklich sehr. Doch das Leben geht weiter und man muss weiter nach vorne schauen.

 

Was mich zutiefst erschüttert und nicht nur im Rückblick auf das Jahr 2016, ist die zunehmende Gewaltbereitschaft. Die Hasstiraden nicht nur in den Medien. Die Zurufe Deutschland sei nicht SICHER! Menschen die der Herde folgen, anstatt sich mal ihre eigenen Gedanken zu machen.

 

Meiner Meinung nach leben wir in einem verdammt sicheren Staat, denn wenn ich die letzten 50 Jahre zurückblicke, hat Deutschland verdammt viele Anschläge schon im Keim erstickt. Doch es ist ja so einfach, alles auf die uns fremden Kulturen zu schieben. Doch Urlaub konntet ihr in diesen Kulturen machen. Welch eine Ironie doch dahinter steckt…

 

Unsere derzeitige Politische Regierung ist genauso wenig fehlerlos, wie jeder von Euch. Doch hat eine Kanzlerin wie Merkel viel für uns getan. Ich stehe hinter ihr. Vor allem hinter der Entscheidung Hilfe zu leisten und die Hilfesuchenden aufzunehmen. Denn NIEMANDEN ist es möglich sofort die Spreu vom Weizen zu trennen, weil wir nur vor die Stirn eines jeden einzelnen schauen können und nicht dahinter. Diese Aufgabe kann man erst hinterher beginnen und eine Lösung finden um die tatsächlichen Wirtschaftsflüchtigen wieder in ihre Heimat zu schicken. Was dabei erschwerlich hinzukommt ist, dass diese Menschen mit falschen Papieren oder gar keine hier ankommen und man dann erst versucht die tatsächliche Identität herauszufinden. Also alles keine leichte Aufgabe, die natürlich etwas Zeit benötigt, vor allem wenn die anderen Staaten nicht miteinander Hand in Hand arbeiten.

 

Wir sollten immer bedenken das Gewalt keine Lösung ist. Das wir mit Gewalt keine Gewalt bekämpfen können. Denn das ist dann nur ein Ping Pong Spiel.

 

Ich schrieb mal ein Zitat, welches an Aktualität nichts verliert…

 

Vergelte nicht gleiches mit gleichem,

denn dann bist Du nicht besser wie die anderen!

 

In all diesem Rückblick, habe ich den Wunsch nicht nur für das kommende Jahr, sondern für die Zukunft, denn es liegt in unserer Verantwortung was für eine Welt wir unseren Kindern hinterlassen, das wichtigste Gut welches wir vermitteln können…

 

ACHTUNG und RESPEKT unserem Gegenüber!

 

Das wir mit Hass nichts erreichen werden. Das wir nicht jeden lieben müssen und können, doch niemals dieses Gut verlieren.

 

In diesem Sinne, wünsche ich Euch allen eine besinnliche Zeit, geniesst die Ruhe, das Miteinander und lasst es Euch gutgehen…

 

Bis dann

 

Eure Birgit

 

© Text Birgit Bley 23.12.2016

Ich gestehe… ;-)

 

Ich hatte in letzter Zeit wieder so einige Diskussionen, die mich echt manchmal auf die Palme bringen. Aber auch Diskussionen die mich zum Nachdenken und Überdenken brachten. Vielleicht schaffe ich es ja auch, so manchen damit zum Nachdenken bzw. Überdenken zu bringen.

 

Man sagt mir oft nach das ich eine Rabenmutter bin!

 

Ich bin nicht die typische Mutter, die Ihre Kinder betütelt. Die immer brav mit Ihnen auf den Spielplatz war und mit den Müttern sich ausgetauscht hat, was welches und jenes Kind doch schon alles kann. Die kreischend zum Sandkasten gerannt ist, weil der Lütte gerade mal ein Stück von dem Sandkuchen probierte. Die bei jedem Streit der Kinder immer dazwischen geht. Hey, wenn es schmeckt, lasst sie. Es härtet ab und sie merken selbst schnell genug, dass es schmackhafteres gibt.  Wenn sie sich streiten, lasst sie erstmal, meistens beruhigt sich das schnell von alleine wieder. Kinder sind nicht so nachtragend, wie wir Erwachsenen. Was ich ja auch bestaune, sind die Mütter, die ihren Kindern ständig mit Sagrotantüchern hinterher rennen, aber den Griff vom Einkaufswagen dürfen sie ablutschen. Die Logik dahinter habe ich bis heute nicht verstanden.

 

Wenn ich daran zurückdenke, wie meine Kinder sich mit den Hunden, das Fressen geteilt haben. Sie haben es sich Brüderlich geteilt und Schwesterlich beschissen! Ich saß dabei und hab Tränen gelacht! Sie haben den Sand geschluckt, sie haben das Wasser aus der Pfütze probiert. Wir trinken sogar heute noch das Wasser aus dem Wasserhahn. Sie sind auf Bäume geklettert, haben Staudämme gebaut. Sie haben mit Ihresgleichen gerauft. Sie mussten die Niederlagen einstecken und daraus lernen. Sie mussten in diesem Moment selbstständig lernen mit einer Situation fertig zu werden! Allerlei aus der Tierwelt wurde mit heimgebracht! „Dreckig“ war kein Unwort. Es gab viele Tage an denen ich meine Kinder nur an den Augen erkannte, als sie zum Abendessen heimkamen. Natürlich haben Sie auch Dummheiten gemacht, es gab dann auch die übliche Moralpredigt von mir! Doch ausbaden mussten sie es selber. Denn mein Leitsatz ist heute noch: „Du bist alleine für dein Handeln verantwortlich und nicht jemand anderes. Also wirst auch Du die Sache wieder geradebiegen!“

 

Was auch nicht gemacht habe, ist meine Kinder in welchem Alter auch immer sie waren, in die Schule zu fahren. Hallo geht’s noch! Sie haben gesunde Beine mit Füßen dran! Wenn der Weg zu weit war gab es auch noch den Bus! Es ist doch ein Schritt in die Selbstständigkeit. Warum nehmt Ihr ihnen diesen? Wieso nehmt Ihr ihnen die Verantwortung ab, rechtzeitig aufzustehen, zu lernen wieviel Zeit benötige ich um von A nach B zu kommen ohne noch den Umweg über C zu nehmen. Denn es sind die ersten Schritte in die Selbstständigkeit.

 

Ich bin mir sehr wohl meiner Verantwortung bewusst, die ich übernommen habe, wie ich meine Kinder zu Welt brachte. Diese Verantwortung werde ich auch nie ablegen. Ich liebe Sie, ich kuschel mit Ihnen, ich tröste Sie. Doch Sie sind nicht mein Eigentum!

 

Doch meine größte Verantwortung ist doch die, sie zu begleiten auf Ihren Weg, wenn sie zu Selbstständig Denkenden Menschen werden, die lernen die Verantwortung für sich und Ihr Leben, selbst in die Hand zu nehmen!

 

Denn irgendwann werde ich nicht mehr da sein für Sie!

 

Aus diesem Grunde gestehe ich,

mit liebenden Herzen eine

 

„Rabenmutter“ zu sein… <3

 

Eure Birgit

 

© Text Birgit Bley 04.07.2016

WELT…FRAUEN…TAG

 

Ich muss für mich innerlich lachen. Überall stiegen wieder heute die Einnahmen in den Geschäften. Für einen einzigen Tag. Es lebe die Blasphemie…

 

Was ändert dieser eine Tag an dem Wesen einer Frau?

Ist sie es nicht auch die anderen 364 Tage im Jahr.

 

Also ich bin 365 Tage im Jahr und das schon 48 mal hintereinander mit Leib und Seele Frau!

 

Es gibt unwahrscheinlich viele Länder in der eine Frau NICHTS wert ist. Es ist aber WELTFRAUENTAG.

 

Wieviele Frauen werden jeden Tag GEDEMÜTIGT und werden nur 1x im Jahr geehrt am WELTFRAUENTAG.  

 

Wisst Ihr wirklich nicht was sich eine Frau wünscht?

 

Das wofür sie jeden Tag ihre Kraft gibt ohne zu murren?

 

Nur ein wenig mehr Respekt und Achtung für das was sie täglich schafft und das nicht nur an einem Tag im Jahr!

Nur ein klein wenig mehr Anerkennung, die sie Euch Männern ja auch nicht nur an einem Tag im Jahr gibt ;-)

 

Übrigens das gilt auch für den Muttertag!

 

Es ist wie immer mein Gedanke dazu…

 

Eure Birgit

 

© Text Birgit Bley 08.03.2016

Ein „außergewöhnlich gewöhnlicher“ Rückblick mit dem Blick nach vorne…

 

Es liegt wohl an der Jahreszeit, dass man sich so seine Gedanken macht,

was alles so in diesen ganzen Monaten passiert ist.

 

Es gab viele wunderbare Augenblicke in diesem Jahr. Wunderbare Menschen die ich persönlich kennen-lernen durfte. Genauso die, die mich schon hier auf FB seit 2013 begleiten. Diese Menschen trage ich auch tief in meinen Herzen.

 

Das sind viele Momente die ich auch mit Euch hier auf FB und meiner Webseite geteilt hatte!

 

Dann gibt es diese Momente die ich indirekt mit Euch teile, in meinen Schreibereien!

 

Momente in denen mir gesagt wird, ich wäre eine „Starke“ Frau!

 

Doch was macht eine sogenannte „Starke Frau“ aus? Wobei ich persönlich mich nicht als „Stark“ empfinde!

 

Vielleicht weil ich alleinerziehend bin, doch ist das nichts besonderes. Davon gibt es mittlerweile ganze viele Mütter und Väter!

 

Ich gehe genauso wie die anderen arbeiten, rocke meine 40 Stunden in der Woche auf der Arbeit ab. Die mir sogar echt Spaß macht, was vieles erleichtert. Ich bringe den Lütten zum Training, sehe zu das er zu seinen Arztterminen pünktlich ist. Bereite jeden Morgen unseren Proviant für den Tag zu. Erledige die Einkäufe, schmeisse diesen vermaledeiten Haushalt. Ordnung zu halten, ist äußerst schwierig, wenn man Kinder hat. Denn es bleibt nie was liegen wo es hingehört. Lego zum Beispiel, liegen nie da wo sie sollten. Ne mit Sicherheit, da wo man sie nicht sieht und die Spitzen dessen auf einmal unter der dem eigenen Fuße spürt! Haha muss göttlich aussehen, wenn man dann auf einem Bein durch den Raum tanzt, weil man den anderen Fuß trösten muss! Koche für uns. Hey, Kochen ist geil, denn Kochen hat mit Leidenschaft zu tun! ;-) Selbst der Lütte kann das schon!  

 

Ich bin weit entfernt davon eine Übermutter zu sein. Der Lütte muss schon von Anfang an alleine in die Schule. Streitigkeiten mit Freunden muss er in erster Linie versuchen zu lösen. Ich stehe nicht ständig neben ihm und verplane seine Zeit. Klar gibt es auch Aufgaben die er erfüllen muss, auch außerhalb der Schule! Natürlich denke ich manchmal, die männlich führende Hand fehlt! Denn ich bin kein Mann und werde nie den Vater ersetzen können. Das will und kann ich auch nicht!

 

Natürlich habe ich neben der Realität, auch meine Wünsche und Träume! Sehnsüchte, wo ich mir ziemlich sicher bin, egal wie cool man sich nach außen zeigt, sie jeder in sich trägt!

 

Ich denke da nicht an die Träume und Sehnsüchte, die mit den Kindern zu tun haben.

 

Nein, an die, die nur uns selbst betreffen! Nur mal an sich denken, etwas für sich ganz alleine tun! Denn WIR leben auch!

 

Ich habe genauso, die Sehnsucht, nach Zweisamkeit! Sich gegenseitig die Schultern zu teilen um sich mal anlehnen zu können! Frust und Freude einfach mal teilen zu können. Herumalbern, Kissenschlachten oder einfach nur kuscheln! Es gibt so vieles…

 

Dieses Kribbeln im Bauch, klar es ist schön, doch auch ein Gefühl was schnell verfliegen kann. Doch wenn es tiefer geht, und man dann das Gefühl in sich trägt, egal welche Situation gerade untereinander besteht, ein Gefühl des Ankommens, des Zuhause sein. Das ist doch das, was wir uns im Grunde wünschen und erträumen.

 

Ich glaube, viele haben diesen abschreckenden Gedanken: „Ohje, die oder der suchen nur einen zum Festbinden!“

 

Doch es ist nicht, dieses „Festbinden“ was wir uns erträumen! Durch unsere Erfahrung und unser Leben, das wir führen, welches oft sehr turbulent zugeht, bin ich nicht unbedingt für diese sogenannte „Stationäre“ Bindung. Wir gehen eher in die Richtung der „ambulanten Bindung“ zueinander! Wir sagen auch nicht gleich „Ich liebe Dich“! Eher und ehrlicher kommt von uns ein „Ich hab Dich lieb!“. Wir können eher loslassen, die Freiräume, die jeder für sich braucht auch zu geben!

 

Also im großen und ganzen, mag ich diesen Rückblick mit meinen Träumen und Wünschen nach vorne…

 

Denn es zeigt mir was ich alles geschafft habe und was ich noch alles in mir trage für den Blick nach Vorne…

 

 

Denn ich bin eine „außergewöhnlich gewöhnliche“ Frau, wie jede andere Frau auch!!!

 

 

Eure Birgit

 

© Text Birgit Bley 25.12.2015

MICH KOTZT ES AN!!!

 

Ihr glaubt garnicht wie die Wut in mir kocht, wenn ich ständig diese Hetze gegen Asylanten lese, sehe und höre!!!

 

Verdammt noch mal, da sind Menschen, die eine nackte Angst ums Überleben haben! Die verfolgt werden! Sie fliehen, weil Sie wissen welch eine Folter sie erwartet! Sie lassen Familienmitglieder zurück, wo sie genau wissen Ihnen passiert nichts! Sie selbst verlieren alles, sogar Ihre Identität! Sie nehmen das alles in Kauf, weil Sie LEBEN wollen! Sie kommen unter den widrigsten Umständen hier an, erleben die Hölle auf Ihrem Weg! Sie sprechen unsere Sprache nicht, (manchmal denke ich zum Glück, dann verstehen sie die Schimpftiraden wenigstens nicht!), sie werden in Ghettos wie Aussätzige eingepfercht! Wie bei Tieren in den Massenhaltungsbetrieben! IHR würdet euch das nicht gefallen lassen!

Sie dürfen diese Einrichtungen nicht verlassen, denn bevor nicht die Identität und das ganze Drumherum -Wieso, Weshalb, Warum- geprüft wurde! Hey da gehen schon mal locker 3 Monate minimum ins Land! Sie bekommen einen Ausweis worin genau steht, das sie Flüchtlinge sind und NICHT arbeiten dürfen! Sie bekommen Gutscheine, die sie nur bei bestimmten Einrichtungen einlösen können und natürlich Geld, denn sie müssen sich ja versorgen, sie haben genauso ein Anrecht auf Kleidung und Lebensmittel, denn sie besitzen rein garnichts mehr! Bevor sie überhaupt die Genehmigung bekommen arbeiten zu dürfen, vergeht ein Jahr! Also sind sie doch garnicht Schuld, das sie am Tage dann überall rumlungern! Sie sind schon von unserem Staat aus dazu verdammt, die Zeit sinnlos totzuschlagen!

Wenn Sie dann Arbeit haben, ist diese Tortur aber noch lange nicht beendet! Sie sind gezwungen weiter in diesen sogenannten Ghettos bzw. Asylantenheimen zu bleiben! Ein Zimmer je nach Größe, mit bis zu 10 Mann/Frau zu teilen! Dafür MÜSSEN sie ANTEILIG MIETE dann zahlen! Dies wird direkt vom LOHN GEPFÄNDET und an das zuständige AMT abgeführt! Diese Prozedur, habe ich jahrelang durchgeführt in dem Betrieb wo ich als Buchhalterin tätig war!

 

 

Sie nehmen uns alles weg! Es sind doch nur Verbrecher die uns bestehlen!

Ich frage mich was sie Euch wegnehmen oder stehlen?! Die Möbel die Ihr nicht mehr wolltet und zum Sperrmüll oder sonst irgendeine Einrichtung gebracht habt? Die Klamotten mit dem Namen Hilfiger, Wolfskin, Gucci etc. die Ihr achtlos in die Altkleidertonne geschmissen habt, weil sie nicht mehr IN wahren? Sie kommen mit Handys und Adidas Turnschuhen hierher, also geht es Ihnen doch garnicht so schlecht! Boa hey, überlegt mal wo diese Dinge alle Produziert werden! Hier zum größten Teil nicht! Der Schwarzmarkt boomt in diesen Ländern, und zum Teufel nochmal, es ist Ihre einzige Möglichkeit über Ihre Familie die zurückgeblieben ist etwas zu erfahren!!!

Ihr seid doch die Wegwerfgesellschaft schlechthin!

 

Dann der Satz sie brechen in unsere Häuser und Gärten ein, sie klauen unsere Autos! Leute fangt mal an zu denken! Das sind NICHT die Asylanten!!! Ihr schiebt es nur aus Bequemlichkeit auf Sie weil Ihr der Masse nachbrüllt! Seit Jahren wissen wir, das es unsere EIGENEN Landsleute, sowie die organisierten Banden aus Bulgarien, Polen etc. sind, die frei hier Ein- und Ausreisen dürfen!

 

Natürlich weiß ich darum, das es darunter auch schwarze Schafe gibt!

 

Doch die haben wir unter unseren eigenen Landsleuten zu genüge!

Die die Euch bestehlen sind Konsorten wie Hoeneß etc. die den Staat um eine Menge Geld bescheissen und Ihr das wieder ausgleichen müsst!

Straftäter wie Edathy, er wird für mich immer ein Straftäter bleiben!!! Diese Menschen haben genug Kohle um die besten Anwälte zu beauftragen um fein aus der Sache wieder rauszukommen!

 

Andere haben es nicht und müssen dafür lang genug büßen mit Recht!

 

Dann die Kommentare, erst unsere Leute und dann die Flüchtlinge!

 

Ich war selbst mal Hartz 4 Empfänger! Ich weiß darum wie Nackt man sich im Grunde ausziehen muss, um überhaupt Unterstützung zu bekommen! Doch hatte ich kein Problem damit! Ich habe den Staat ja auch nicht beschissen!

 

Es gibt einfach zuviel Sozialschmarotzer unter uns, die diese Prozedur unumgänglich machen! Wisst Ihr was mich daran erstaunt ist, das bei diesen Sozialschmarotzern, der größte Teil Deutsche sind. Um es auch gleich zu differenzieren, ich rede von Schmarotzern, die ein Kind nach dem anderen in die Welt setzen um an das Kindergeld ranzukommen, die meinen ich bekomme doch Geld genug für das NICHTSTUN wozu soll ich Arbeiten gehen!

 

Ich rede nicht von denen die darauf wirklich angewiesen sind. Genau für die würde ich es den Schmarotzern streichen und Ihnen zusätzlich zukommen lassen!

 

Dann las ich vorhin einen Post hier in Facebook! Ich mache mal einen Screenshot davon! Im Grunde ist auch dies eine Hetze gegen die Menschen die aus Ihrem Land vor Angst geflüchtet sind!

 

Das Screenshot darf ich Euch hier leider nicht zeigen! Da es zu FB gehört!

 

Meine Meinung dazu! Hier wollte sich jemand in ein gutes Licht stellen und von etwas ablenken! Okay es ist löblich, das er dem Mann etwas zu essen bot! Doch tat er dies nur, weil er NÜCHTERN war! Er brachte Ihn in seinen Garten! Hey warum hast Du ihn nicht mit nach Hause genommen, ihm dein Bad angeboten und ihn dann an die Hand genommen um mit ihm zum Amt zu gehen? Dafür warst Du dir wohl zu fein!

 

Ihr könnt doch nicht den Staat verantwortlich machen das diesen Menschen nicht geholfen wird! Der Staat kann erst was machen, wenn diese Menschen auch um Hilfe bitten, bzw. wenn sie sich schämen sie einfach zu begleiten! Dies ist dann aber nicht mit einem Gang getan! Sondern bis diese Menschen Ihre eigene Stärke wiederfinden bedarf es einer Betreuung! Zweitens muss es auch bei diesen Menschen „Klick“ machen im Kopf, das sie einen festen Willen dazu haben! Denn es entsteht ein Lernprozess, alles wieder neu zu erlernen!

 

Also es wird Ihnen geholfen, sie müssen nur auch etwas dazutun! Nämlich an Sich und den Umständen mitarbeiten!

 

Verdammt nochmal Ihr wisst doch garnicht zu schätzen in welch einem verdammt guten Sozialstaat wir LEBEN!!!

 

Ich weiß es sehr zu schätzen! Denn ich habe mal fast 2 Jahre in Spanien gelebt und gearbeitet! Da ist es an der Normalität 40-60 Stunden in der Woche zu arbeiten! Geschämt habe ich mich für meine Landsleute, die darauf bestanden, zuvorkommend bedient zu werden, absolut nicht mal ein paar Worte der Landessprache sich aneigneten! Ihr kennt doch nur den Luxus den Ihr dort gebucht habt! Aber seit Ihr wirklich mal ins Landesinnere gefahren um das Land und die Menschen kennen zulernen? Nein, seid Ihr nicht! Wenn dann nur um die Touristenattraktionen zu sehen und mehr nicht! Es ist ohne Zweifel ein wunderschönes Land, einer kargen wenig bewachsenen Landschaft! Wo auch das Trinkwasser nicht gerade in Überfluss da ist!

 

Ich bin nur aus dem Grund zurückgekehrt, weil hier das Gesundheitswesen und die Hilfe die ich in Anspruch nehme, ziemlich gut läuft in Deutschland als in fast jedem anderen Land!

 

Ihr könnt mir mit dem Geschwätz von Gutmensch wegbleiben!

 

Denn ich bin wie jeder andere in erster Linie MENSCH!!!

 

Wenn ich mir mit meiner Meinung, jetzt sogenannte „Feinde“ gemacht habe, könnt Ihr mir eines glauben:

Ihr könnt es Euch am Arsch abfingern, das es mir am Arsch vorbeigeht!!!

 

Achso nur so am Rande warum ich diese Hintergrundinfos zu den Asylheimen und die Prozedur habe! Mein Mann war ein Flüchtling!

 

Diesmal nicht nur meine Gedanken, sondern eine feste Meinung von mir…

 

Eure Birgit

 

© Text Birgit Bley 06.08.2015

Diese kleinen Dinger die man „Hormone“ nennt oder auch die Jahre die wechseln… :P

 

Mal ganz ehrlich, sie sind schon fies diese Dinger, und würde ich das ganze nicht mit Sarkasmus und Ironie(mus) betrachten, hätten sie schon gewonnen!

 

Man ich werde erst 18 Jahre jung mit 30 Jahren Lebenserfahrung, kurzum ich bin zu Jung dafür!

 

Angefangen hat es so ungefähr vor 1 ½ Jahren, da hat man das dann auch noch nicht so wahr genommen. Man schiebt es dann einfach den Stress zu. Diese nächtlichen Schwimmausflüge quer durch den Ozean oder dieser Zyklus der normalerweise ca. alle 25 Tage erscheint, meint naja wir verkürzen das ganze im Monat jetzt mal auf 2 x im Monat und zwar alle 10 Tage! Man bei solch einem Ölwechsel bekommst Du selbst als Frau einen an der Macke!

 

Am besten ist ja, wenn Dir ein Gedanke mit 200 Sachen durch den Kopf schiesst, und Du dasitzt und flennst wie ein Schlosshund. Während des Flennens du Dir überlegst, wieso flennst Du überhaupt.                                                    

Oder dein Kind kommt zu Dir und fragt Dich in einem völlig normalen Ton etwas, und Du keifst es an! Du denkst dann nur noch: „Scheiße das wollte ich doch garnicht“! Dann gehst Du zu deinem Kind und sagst nur: „Sorry, das wollte ich gerade nicht. Ich weiß auch nicht was gerade in mich gefahren ist“.

 

Dann beginnst Du dich nur noch im Zwiebellook für die Arbeit anzuziehen. Es existiert dann ja nicht nur die Volkskrankheit der Frau „kalte Füße“. Nein, es kann noch so kalt da draußen sein, Du schwitzt als ob es 40 Grad warm wäre da draußen. Die kalten Füße hab ich dann trotzdem noch! Genauso ist es umgekehrt. Du frierst bei 40 Grad, hast das Gefühl du schwimmst nackt auf einer Eisscholle in der Antarktis! Jetzt wären die kalten Füße „normal“!

 

Also was macht Frau? Klar sie geht zum Höhlenforscher. Doc da stimmt was nicht bei mir. Ich erkläre den Sachverhalt, es folgen diverse Untersuchungen und was bekommt Frau als Antwort:

 

Tja Frau Bley, sie wissen schon das sie ein 67 er Jahrgang sind? Klar, ein guter Jahrgang, vollmundig, ausgereiften Körper mit der Extraportion Hüftgold! Sie guckte mich verdattert an und grinste. Nein, das meinte ich jetzt nicht Frau Bley, sondern sie sind in den Wechseljahren. Soll ich Ihnen Hormone verschreiben? Jetzt grinste ich! Nein danke, aber ich hab genug zum abgeben, da ich eh nicht weiß wohin damit…

 

Tja, nur wie man damit jetzt umgehen soll, dafür gab Sie mir leider kein Rezept!

 

Echt doof!

 

Okay, dann beginnen wir mal dieses Durcheinander zu sortieren! Lol, ich schwör Euch, völlig unmöglich!

 

Das einzige was ich dabei gelernt habe, die letzten Monate ist nur dieses:

 

Wenn die Tränen laufen, lass sie laufen. Wenn Du loslachen musst, lach los. Beginne Dich mit anderen Augen zu sehen. Beobachte Dich und deinen Körper. Deine Haut wird weicher, die Rundungen nehmen neue Formen an. Wichtig ist nur nicht dagegen anzukämpfen. Denn das ist ein Kampf den Du nicht gewinnen wirst. Du wirst dabei nur griesgrämig und läufst völlig unzufrieden rum!

 

Aber wisst Ihr noch was? Das was Euch dann ein Schmunzeln im Gesicht zeigt:

 

Männer machen das gleiche durch! Bei Ihnen nennt man das dann halt nur „Midlife Crisis“ ;-)

 

Also Männer, wenn Ihr eine Partnerin habt, lächelt in Euch hinein, nehmt sie in den Arm und fragt nicht nach dem „Warum – das gerade so ist“! Sie kann es eh nicht beantworten.

 

Für die Frauen gildet das natürlich auch umgekehrt ;-)

 

Und für uns Singles: „Wir haben doch unser Einhorn“ ;-)

 

Wie immer, meine kleine Gedankenwelt…

 

Eure Birgit

 

© Text Birgit Bley 23.06.2015

Eine Liebe die nie endet!!!

 

Brief an Dich…

 

Immer wenn wir telefonieren, sind die Gespräche eindeutig mit der zweideutigen Leichtigkeit und doch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit!

Wir machen Späße oder ich suche schnell was für Dich aus dem Internet heraus!

Wir unterhalten uns über die Kids, wie es Ihnen geht und was sie machen!

Doch egal was ist, mit Rat und Tat stehst Du immer an unserer Seite!

Du hattest es nie leicht mit der ganzen Büchsenschar zuhause, Mama mit eingeschlossen!

Mama erzählte mir mal, dass man an Dir zweifelte! Du und Kinder, das geht nicht gut!

Nur weil Du machtest was Du für richtig hieltest, und nicht was die anderen darüber dachten!

 

Die Zeit belehrte die Unwissenden!

 

Du hast uns drei immer mit der gleichen Liebe behandelt. Obwohl die anderen zwei oft wegen mir zurückstecken mussten! Das wollte ich nie! Doch es wurden immer Lösungen gefunden!

Du hast uns gelehrt, Mensch ist Mensch egal ob Schwarz oder Weiß!

Respekt und Achtung, mit Höflichkeit jedem gegenübertreten! Denn wir wollen ja auch so behandelt werden! Bitte und Danke, sind keine schweren Worte die man aussprechen kann, sagtest Du immer!

Du hast uns in kalte Wasser fallen lassen, weil Du genau wusstest, anders würden wir es nicht lernen! Doch hast Du uns dabei nie aus den Augen gelassen! Es kam nie ein Vorwurf, wenn wir Fehler machten, denn Du wusstest wir lernen daraus! Naja manchmal machten wir den Fehler auch zweimal…

Du hast nie die Hand gegen uns erhoben, nur wenn deine Stimme mal lauter wurde, da wussten wir es hat „Zwölf“ geschlagen und deine rebellischen Büchsen waren nur noch kleine Mäuse…

Du spürst wenn es uns nicht gut geht, und bist dann da für uns! Sogar bei deiner Enkelschar, hast Du genau dies weitergeführt!

 

Ein Vater und Großvater, der seine Familie mit einer gewissen Strenge, doch mit viel Liebe noch heute führt…

 

Wenn Du Entscheidungen getroffen hast, dann gab es daran auch nichts mehr zu rütteln!  Dies war auch bei unserem letzten Gespräch vor zwei Tagen! Da ich dies wusste, bin ich auch nicht dagegen angegangen!

Wir sind in einem Alter wo wir Witze darüber machen und doch wissen wie Ernst dieses Thema ist!  Es wird unweigerlich der Tag kommen an dem jeder sich vom Leben verabschieden muss! Jeder muss für sich selbst die Entscheidung treffen, wie alles ablaufen soll! Feier oder nicht, Verbrennen oder nicht, ein Grab oder einfach anonym?

 

Deine Entscheidung traf mich sehr und doch muss ich lernen damit umzugehen!

Es tut weh dieses Wissen sich nicht verabschieden zu können! Selbst jetzt während ich hier sitze und schreibe, rollen die Tränen über mein Gesicht! Weil jedes aufeinandertreffen, wird vielleicht auch ein Abschied für immer sein! Denn Du hast für Dich entschieden, dass wir erst nach 2 Wochen erfahren werden, dass Du den anderen Raum betreten hast…

 

Ein Lernprozess der wahrlich nicht einfach sein wird!

 

Nur noch eins, das sollst Du wissen…

 

Papa, ich liebe Dich!

 

Deine kleine Kämpferin und Rebellin…

 

Birgit

Meine Wut auf die Medien…  oder ein Appell an die Hinterbliebenen

 

Vorweg…

 

Natürlich ist dieser Flugzeugabsturz eine Tragödie! Eine Tragödie, in der die Hinterbliebenen, viel Kraft und Stärke brauchen!

 

Natürlich müssen die Ursachen gründlich untersucht und recherchiert werden!

 

 

Natürlich haben alle Arten von Medien(Zeitungen, Radio, Fernsehen und natürlich hier Facebook) für die Unterstützung sämtlicher Spekulationen gesorgt und breitgetreten was es nur zum breittreten gab!

 

 

Genau da setze ich an:

 

Ob wir wollen oder nicht, werden wir aus allen Ecken damit konfrontiert! Sei es der Nachbar, beim Einkaufen oder einfach nur auf der Arbeit!

 

Der Schuldige ist Tod! Doch dabei habt Ihr es nicht belassen! Es wird über ihn spekuliert, das Warum und Wieso!

Klar aber macht das doch im stillen Kämmerlein, solche Ergebnisse sind für die Flugwelt bestimmt, dass sie vielleicht besser Ihre Mitarbeiter auf Depressionen untersuchen lassen können! Aber nicht für die Außenwelt!

 

 

Werte Medien, im Grunde wisst Ihr doch nicht, was Ihr angerichtet habt, als Ihr den Namen ÖFFENTLICH  bekannt gegeben habt!

 

Noch ist es frisch für die Hinterbliebenen, doch genau da beginnt die Manipulation in den Köpfen!

 

Der eine ist Tod, also wird die Wut auf die Tat, auf den nächsten übertragen!

Die nächsten sind die Eltern des Co-Piloten!!!!

 

Sie sind genauso schockiert, entsetzt über das was hier passiert ist! Sie sind genauso in Trauer, denn Sie haben Ihren Sohn verloren!

 

Doch durch Euch werte Medien, werden sie jetzt gemieden, es wird Ihnen nicht mehr gerne die Hand gegeben, es wird Ihnen nicht mehr ehrlich in die Augen geschaut! Es wird hinter Ihrem Rücken geredet und eine Mitschuld gegeben!

 

 

 

Woher ich das wohl weiß…

 

Da war eine Frau die sich von Ihrem Mann trennte! Klar man sagt alltäglich, passiert! Doch das war nicht okay! Keiner verstand das Warum und Wieso! Woher auch, sie lebten ja auch nicht in dieser Beziehung!

Der Mann nahm sich das Leben! Ja wie die Menschen nun mal sind, es muss ein Schuldiger her! Sie hatten auch sofort den Schuldigen, die Frau!

War sie ja im Grunde schon von Anfang an, also warum nicht weiter!

Die Beerdigung kam! Da waren ca. 200 Menschen in der kleinen Kirche! Eine Handvoll dieser Menschen gab der Frau die Hand und bekundete das Beileid! Während der Gedenkfeier hatte die Frau alle im Rücken! Sie spürte die Wut und den Hass nur!

Dann ging die Frau vor, sprach Ihre letzten Worte zum Geleit!

Sie spürte es dann nicht nur, nein Sie sah es in den Gesichtern!

 

Dies ist der größte Horrortrip, den ein Mensch durchgehen muss, und der ja nicht bei solch einer Beerdigung bleibt!

 

Nein die Fäden ziehen sich weiter und es Bedarf Monate sogar Jahre, bis sich diese Wut auf die Eltern des Co-Piloten legen werden!

 

 

Die Eltern, trifft keinerlei Schuld!!!! 

 

Jemand der sich für den Suizid entscheidet, entscheidet es für sich selbst!

Klar sollten wir immer unser möglichstes tun, diesen davon abzuhalten! Aber wir können dies nicht immer verhindern!

 

 

Bedenkt immer eines:

 

Jeder Mensch gibt nur soviel von sich preis, wieviel er selbst preisgeben will!

Denn wir können nur vor die Stirn schauen und nicht dahinter…

 

 

 

Wie immer meine Gedanken…

 

 

Und wenn ich mit meinen Gedanken und Worten auch nur eine Handvoll erreicht habe, habe ich doch schon etwas erreicht…

 

 

Eure Birgit

 

 

© Text Birgit Bley 28.03.2015

Es war nicht nur ein Wochenende…


Ja manchmal benötige ich ein paar Tage um Eindrücke verarbeiten zu können.

Dass ich bescheuert, verrückt und einen an der Klatsche habe wisst Ihr ja schon längst. Doch auch, das ich ein sehr tiefdenkender emotionaler Mensch bin!


Nun denn es begann alles damit, das ich wieder mal mein Mund nicht halten konnte und in meiner Spontanität zusagte, als Empfangskomitee zu erscheinen.


Grins und wenn ich mal etwas gesagt habe, halte ich mich auch daran! So bin ich nunmal.


Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an, bis die Maschine den Weg zum Boden fand und sie dann endlich ausspuckte!

Hehe na warte, Strafe für`s warten, folgt auf dem Fuße! Hier kennt mich keine Sau, keiner der von hinten rufen könnte: „Nein, bloß nicht!“

So schmetterte ich lauthals mein Geburtstagsständchen los und das bis zum Ende =D Hey da rollten sogar ein paar Tropfen die Wange runter. Ich weiß nur nicht ob das Freudentränen oder doch wegen der Ohrenschmerzen war! :P

Aber Spaß hat es gemacht.

 

Wir unterhielten uns noch eine Weile und lachten viel und machten uns auf den Weg zu zwei weiteren FB Freunden, die ich bis dato ja auch nicht persönlich kannte! Also auf zum entspannten spannenden Moment!

 

Wir bekamen eine herzliche Begrüßung bei der Ankunft vom Rainer und gingen hinein.

Da saß Sie, zart und zerbrechlich, doch mit einem zauberhaften Lächeln auf den Lippen! Vera =D

Wir setzten uns, tranken Kaffee und aßen natürlich von dem mittlerweile berühmten Käsekuchen ohne Mücken! Wir lachten viel und hatten zusammen jede Menge Spaß! Rainer sang sogar für uns und Christina auch! Hach das war richtig schön! =D =D =D

Rainer kochte, Mik kam noch dazu, so waren wir am Tisch eine tolle gesellige Runde!

Seit dem Abend, haben sogar „Socken“ eine völlig neue Bedeutung für mich =D

 

Doch wisst Ihr was mich an diesem Nachmittag/Abend am tiefsten beeindruckte? Diese Räume, gefüllt mit ungeheurer Stärke, Kämpfergeist die von beiden ausgestrahlt wird!

Aber total fühl- und spürbar war die Liebe die sie verbindet! Ich glaube ein schöneres Gefühl gibt es nicht, welches man vermitteln kann!

 

Auch wenn ich alle drei das erste mal real erlebt habe, haben Sie einen Platz in mir gefunden!

 

Am nächsten Tag stand Sightseeing in Köln an, und es war schön zu sehen, wie man jemanden überraschen kann. Denn Ranndy kam dazu! Christina kam aus dem Lächeln nicht mehr raus!

 

Fazit meiner Gedanken:

 

Wenn Du jemanden zum Lächeln bringen kannst, hast Du alles richtig gemacht!

 

Hey und so ganz nebenbei:

 

Ich hab ne Tafel Schweizer Schoki bekommen =D =D =D

 

 

Wie immer nur meine Gedanken…

 

Eure Birgit

 

© Text/Foto Birgit Bley 17.02.2015

Ertrinken…

 

Es gibt solche Tage und es gibt solche Tage…

 

Tage an denen man merkt, wie ALT die Kinder werden :P

 

Heute ist ein Tag in dem ich in Erinnerungen ertrinke,

ein Tag der mir jedes Jahr auf’s neue zeigt, das dieses

Ertrinken traurig, nachdenklich und auch glücklich macht!

 

Ein Tag der mir zeigt, diesen Kreislauf des Lebens, wie ich an die Lebenden  denke, und an die die gegangen sind! Doch die gegangen sind, sind nicht fort, sie leben in unseren Herzen weiter!

 

Vor 25 Jahren, saß ich auf der Couch meiner Mutter,

in Bruchteilen von Sekunden hatte ich das Gefühl, mir rammte

jemand ein Dolch durch mein Kreuz. Ich zog scharf die Luft ein und meine

Mutter fragte nur was los ist.  Ich sagte nur „Ne ne alles schon wieder gut!“

Die Biene, unsere Dackeldame, die einen kleinen aber süßen Gendefekt hatte,

sie verlor nie Ihr Babyfell! Nun ja, sie schien was zu spüren und wich nicht von meiner Seite, bis ich heimging.

 

Doch zuhause angekommen ging es weiter! Ich hatte eine tierische Angst, ich war 22 Jahre jung, von Tuten und Blasen, (naja vom Blasen schon), keine Ahnung!

Was passiert hier, ist das normal, oder bin ich bescheuert! Nein ich will noch nicht! Blöde Nuss, zu spät, nach dem Wollen wirst nicht mehr gefragt…

Ich schimpfte mit Ihr, jetzt bist Du schon eine Woche überfällig, muss das heute sein. Fängst jetzt schon an rumzuzicken, das kann ja heiter werden. Deine Brüder waren da echt schneller, die riefen nur:“Yeah, Welt ich komme und flutsch waren sie da!

Glaubt mir es wurde heiter! Instinktiv macht man schon das richtige, Laufen und Ruhen! Irgendwann, so 20 Stunden später, sagte ich zur Hebamme: „Können wir jetzt aufhören, ich hab keinen Bock mehr, ich will heim!“. Die Hebamme, ganz trocken zu mir: „Das was Rein ist, muss auch wieder Raus.“ Ich dann so: „Ne ist klar, nur das was rein ist war wesentlich angenehmer, als das was da gerade raus will!“ Naja nach 22 Stunden Marathonwehen, entschloss sich meine Tochter mit dem rumzicken aufzuhören und sich zu zeigen! In dem Moment, war erstmal alles vergessen und ich war glücklich!

 

Gleichzeitig bin ich auch traurig, denke an meinen Onkel, er hatte am gleichen Tage Geburtstag, wie meine Tochter die am 26. zur Welt kam!

 

Ich tauche in die Kindheit ein! Mein Onkel, der in seiner Garage einen uralten Jaguar stehen hatte! In seiner Freizeit bastelte er immer daran rum, er beantworte mir alle Fragen und erklärte was er da machte! Da begann ich mich schon für Autos zu interessieren! So ein alter Motor ist schon faszinierend! Heute ist das schon Hightech und man hat kaum noch eine Chance, selber was zu reparieren!  Ich musste immer lachen, er war Seemann und war oft fort, doch er konnte nicht schwimmen! Auf seinem eigenen kleinen Boot hatte er immer Whiskey parat! Wenn uns wieder mal eine Qualle erwischt hat, holte er immer die Flasche raus, nahm erst einen Schluck und goss den nächsten Schluck über die Bisswunde. Boah ey, das hat gebrannt wie Feuer, aber es half!

Dann war da noch das Klavier, in seinem Wohnzimmer, es faszinierte mich! Sooft ich konnte klimperte ich darauf „Alle meine Entchen“ und „Smoke on the Water“.

Er war ein Sturkopf, wie aus dem Bilderbuch! Grins… da kenne ich noch mehr, hat wohl was mit dem Datum zu tun!

Doch ihm kostete das Stur sein, das Leben! Er fiel die Kellertreppe runter, rappelte sich wieder auf, setzte sich auf die Couch und trank sein Bier! Der Notarzt wurde gerufen, doch er wollte nicht mit! Er meinte nur, es wäre alles in Ordnung! Man sah ja auch nicht viel, die Hirnblutungen setzten langsam ein und er bezahlte durch seine Sturheit mit dem Leben! Aber so war er nun mal! ;-)

 

So sitze ich hier mit einem lächelnden und einem weinenden Auge!

Ein Leben kommt und ein Leben geht, der Kreislauf des Lebens, der sich nie schließt…

 

 

Erinnerungen in die ich gerne versinke und auch ertrinke…

 

Doch ich tauche immer wieder auf ;-)

 

 

Eure Birgit

 

 

© Text Birgit Bley 25.01.2015

VOR...SATZ 2015

 

Jetzt just in diesem Moment, sitze ich da und schreibe meine Gedanken nieder!

Wir haben heute den 28.12.2014 und es ist auf den Gongschlag der Kirche 10:00 Uhr!

Und genau Jetzt ist es schon wieder Vergangenheit!

 

Früher wenn ich gefragt wurde, was mein Vorsatz ist kam nur ein "Pffffft" raus oder "keine Ahnung"!

 

Ich habe an diesem „Vorsatz“ nie groß einen Gedanken verschwendet, denn es ist in diesem Wort ja schon versteckt!

 

Es ist ein Gedanke der VOR dem SATZ steht!

 

Vor knapp 2 Jahren hatte ich mal einen Psychologen, wegen bestimmter Dinge die ich für mich verarbeiten muss! Er hat freiwillig aufgegeben, weil ich die Worte die er mir sagte, wieder auseinander genommen habe! Ich hab ihn oft zur Weißglut gebracht!!

 

Ich muss für mich immer innerlich lächeln, wenn ich von den Vorsätzen höre!

 

Klassisch sind die Dinge:

 

Ich will mit dem Rauchen aufhören…

Ich will mehr Sport machen…

Ich will ein paar Kilo’s verlieren…

Ich will mehr Reisen…

Ich will mich nicht mehr auf der Arbeit ausnutzen lassen…

 

Im Grunde belügt man sich selbst in diesem Moment! Denn es ist nur ein VOR…SATZ!

 

Ihr braucht dafür keinen Jahreswechsel, denn wenn es nicht just in diesem Moment „Klick“ macht in Euren Köpfen und Ihr es nicht in Taten umwandelt, wird  es immer nur der VOR…SATZ bleiben!

 

In habe viel gelernt bis jetzt im Leben, besonders in den letzten 2 ½ Jahren! Doch will ich noch viel mehr erfahren und LERNEN!

 

Doch was mir fehlt, wenn ich die ganzen Vorsätze höre oder lese ist das eine:

 

Ich will LEBEN!!!

 

 

Ich lese und höre es nicht! Doch ist es nicht im Grunde, das wichtigste was WIR tun sollten? Ich denke schon!

 

Seit den letzten 2 ½ Jahren begleitet mich stetig mein Gedanke, der mir immer hilft…

 

Die SCHÖNEN Momente als GESCHENK ansehen…

Die SCHLECHTEN Momente als LEHRE annehmen…

 

Denn ohne die Schlechten, wüsstest Du nicht die Schönen zu schätzen!

 

 

Also vergesst diesen VOR…SATZ und beginnt so wie ich das ganze Jahr:

 

WEINEN, LACHEN, LIEBEN und vor allem zu LEBEN!

 

 

Wie immer meine kleine Gedankenwelt die ich mit Euch teile… <3

 

 

Eure

Chaotische, Verrückte und manchmal total verpeilte…

 

Birgit

 

 

© Text Birgit Bley 28.12.2014

Adventszeit...Besinnungszeit!


Ja auch ich habe einmal Weihnachten gefeiert, ich meine bewusst gefeiert! Denn ich wusste es nicht besser!

Vor dem geputzten Baum gestanden, Blick nach vorne (naja ich mal wieder nicht) und dann Kling Glöckchen losgeschmettert, das obligatorische Foto wurde gemacht!

Als Kind war es eine schöne Zeit, die Vorbereitungen, die Spannung und die ganze Familie war da!

 

Lange ist es her!

 

Selbst heute kann ich mich an den Gesichtern der Kinder erfreuen, diesen Glanz in den Augen! Das staunen, die Neugier in Ihren Gesichtern!

Alles anfassen und begreifen wollen! Und wenn Ihr die Kinder beobachtet, sie tragen das ganze Jahr diesen Glanz in den Augen!

Wenn man Abends von der Arbeit heimkommt, sieht man fast überall die hell erleuchteten Balkone, Fenster. Alles ist geschmückt!

 

Alles ist friedlich nach außen hin!

 

Doch wenn wir nach innen schauen, sehe ich nur den Stress! Denn überall steckt ein MUSS drinnen, nicht ein WOLLEN!

 

Es Muss gebacken werden, es Muss ein Nikolausgeschenk her, es Muss für den Weihnachtsbraten vorgesorgt werden, man MUSS in die Stadt weil es fehlt noch das Geschenk für die Schwiegereltern!

Auch ich steckte Jahrelang in diesem MUSS. Es Muss gewurstet werden, Mettwurst, Leberwurst! Sülze, Krautwickel alles in Dimensionen als ob man eine Hochzeit ausrichtet mit ca. 200 Personen! Die Plätzchen mussten gebacken werden! Denn es musste immer was da sein, wenn unverhoffte Gäste kamen! Und ich schwör Euch, sie haben es gerochen und kamen! Wenn man dann Heiligabend fertig war, und das war ich! Nicht erst da, aber ich habe mich nicht gewehrt! Manchmal stand ich da, und dachte nur: Bitte lass mich einfach nur einschlafen und nicht mehr aufwachen! Ich dachte nur, zu melden oder eine eigene Meinung war nicht erwünscht!

 

Naja ich brach auf meine eigene Art aus, ich ging Heiligabend arbeiten! So konnte ich dem ganzen, wenigstens für diese Tage dann entfliehen!

 

Manchmal sitze ich da, sehe die Nachrichten und schüttel nur den Kopf! Dieser Stress, den sie zeigen, den man sich macht! Ist es das was Wir wirklich WOLLEN? Ich kann es mir nicht vorstellen!

 

Was ich an dem ganzen nicht verstehe, die letzten 4 Wochen im Jahr macht jeder sich verrückt! Dabei haben wir noch 48 andere Wochen im Jahr, was macht Ihr da?

 

Die Zeit zur Besinnung zu kommen, das eine Umarmung, ein liebes Wort oder einfach ein Gedanke den man sich schenkt, viel viel mehr Wert hat, als jedes gekaufte Geschenk....

 

 

Wie immer meine Gedankenwelt...

 

 

Eure Birgit

 

© Text/Foto Birgit Bley 30.11.2014

 

Ein kleiner Dank mal an die Menschen in den Pflegeberufen...

 

...oder wie Pinguine (Nonnen) immer wieder meine Wege kreuzen ;-)

 

 

Gleich zu Anfang gesagt, denn sonst könnte ich auch nicht darüber meine Meinung bilden:

 

Ich bin Krank geboren und ich werde Krank sterben! Ist nunmal so, ich habe mich damit arrangiert und

vergesse dabei nicht, das Leben in vollen Zügen zu geniessen! Hey und es gibt zuviele die schlechter dran sind wie Ich! Punkt!!!

 

 

Und das nicht gerade zur Freude der Damen und Herren in den weißen Kitteln :P

 

Naja ich halt, einfach unverbesserlich ;-)

 

So manch einer kennt mich hier ja schon, doch sind auch viele Neue Leser dazu gekommen, worüber ich mich sehr freue.

Ich trage mein Herz grundsätzlich auf der Zunge und gedenke es nicht zu ändern, so schreibe ich auch oft meine Gedanken einfach nieder...

 

Ein jeder kommt mal mit diesen Gebäuden in Berührung, welche man Krankenhäuser nennt. Also zumindest bei der Geburt auf jedenfall!

Meistens ist dann ein Arzt anwesend, wird aber nicht immer unbedingt dabei gebraucht, dann natürlich die Hebamme! Tolle Frauen, tolle Leistung! Das die bei so manchen Frauen keinen Hörschaden davontragen, bewundere ich! Doch was war bei mir noch anwesend? Hach man mag es kaum glauben, Pinguine! Zu allem übel oder auch nicht, kann man sich drehen wie man will, hieß dieses Haus auch noch "Heilig Geist"! Sagt doch schon alles!

 

Nun denn, das war der Beginn meiner irgendwie regelmäßigen Besuche dieser Häuser!

 

Als ich letztens wieder mal so ein Haus aufsuchte, wusste ich vorher schon, nimm die Tasche gleich mit, gibt dann eh kein entkommen!

 

Also dort angekommen, kurz erzählt was anliegt, und Peng war die Nadel schon im Arm! Bändchen um das Handgelenk, damit ich nicht verwechselt werde! Grins ein Ding der Unmöglichkeit, mich kann man nicht verwechseln! Die obligatorische Frage: "Haben Sie etwas gegessen? - Klar, gefrühstückt. - Was bitte? - Kaffee und ne Zigarette oder zwei, drei... - Okay, sie kommen heute noch dran!" Papiere geschnappt, soll mich auf der Station melden!

Gesagt, getan.

Oben angekommen, war ja echt schon mal ein Parcourlauf, da umgebaut wird! Ich traute meinen Augen nicht, kommt mir glatt ein Pinguin entgegen! Die verfolgen mich sogar bis hierher! Ich hielt brav meine Zunge im Zaum und lächelte nur! Also weiter zur Stationsschwester, drückte Ihr die Papiere in die Hand und sagte nur: "Ich suche einen Schlafplatz...", der Blick von Ihr, unbezahlbar!

 

Nachdem ich mein Zimmer bezogen habe, bekam ich auch schon dieses nette Negligee mit der weiten Öffnung hinten und die unbezahlbahren Halterlosen Nylons , und zog mich um! Dann ging die Fahrt los, über die Gänge! Das ist wie in den Filmen, wenn die Leute über die Gänge jagen und man nur immer diese Lampen sieht, die an einem vorbeifliegen. Nun das Empfangskomitee war auch schon da, und stellte mich erstmal in die Warteschleife! Alles ganz liebe Menschen, die sich bemühen, die Angst zu nehmen und erklären was alles jetzt so gemacht wird! Doch ich hatte ja keine Angst, ich wusste ja schon was passiert. Also aufsetzen Rücken desinfizieren, Narkoseärztin kam, sagte noch: "Nicht erschrecken, sie hätte kalte Finger", boah ey, gegen diese Finger war das Zeugs was die mir auf den Rücken gesprüht haben, heiß wie Feuer! Die hatte Eisfinger!Ich betonte noch, ich will nichts zum schlafen! Oh Wunder sie hielt sich dran! Also ran an die Marie und ab in den OP! Als alles erledigt war, wo ich echt sagen muss, für mich ein Erlebnis, Staunen und Neugier zugleich, schoben sie mich wieder in die Warteschleife zur Abholung!

 

Oben im Zimmer angekommen, kamen dann auch die Erinnerungen über die letzten für mich bewussten 40 Jahre! Ich konnte ja nicht laufen, das dauerte noch so 2-3 Stunden, also lag ich dann da!

 

 

Es ist nicht einfach nur ein Beruf, Krankenschwester oder Krankenpfleger zu sein. Da gehört schon viel mehr dazu, als nur Pillen zu verteilen. Natürlich müssen sie lernen, vieles an sich einfach abprallen zu lassen! Doch wenn man genauer hinsieht, ist das wohl fast nicht möglich! Man muss nur mal tiefer in Ihre Gesichter und in die Augen schauen. Sie helfen Dir beim Laufen, Sie waschen Dich, Sie trösten Dich, Sie hören Dir zu! Alte Menschen, junge Menschen, jeder verschieden und doch bekommen Sie den so benötigten Beistand von Ihnen! Sie sehen oft viel Leid, wo sie nicht helfen können! Sie gehen viele Stationen durch, von der Neugeborenen bis zur Palliativstation! Keine einfache Aufgabe! Menschen mit Herz und Gefühl!

Klar es gibt auch Furien dazwischen, doch die hab ich nur in Form von Pinguinen kennen gelernt!

 

Also ich ziehe den Hut vor Euch, vor Eurer Leistung die Ihr Tagtäglich uns zeigt! Ich habe in diesen ganzen Jahren nur liebevolle warmherzige Menschen kennen gelernt! Ihr könnt nichts für dieses Sparprogramm, wo mal wieder am falschen Ende gespart wird! Sie wissen nicht wirklich, was Ihr alles auf Euren Buckel tragt!

 

Doch ich weiß es und ich Danke Euch von Herzen dafür...

 

 

Eure Birgit

 

18.10.2014

Meine Gedanken über die Liebe...

 

Ich weiß garnicht ob ich sie so tief empfinden kann? Hier lasse ich meine Familie mal außen vor, denn dies ist eine andere Liebe für mich.

 

VERliebt ja, das ist für mich schön. Doch durch viele Erfahrungen lass ich es nicht tiefer gehen.

Oh ich mag es schon mich MAL anlehnen zu dürfen. Mich mal fallen lassen zu können. Leidenschaft zu teilen.

Welches bei mir ohne das verliebt sein nicht gehen würde.

 

Vielleicht habe ich auch nur zuviel Angst davor einfach enttäuscht zu werden.

Gefühle habe ich viel in mir. Manchmal zuviel...

 

Ich denke es hat auch viel mit Vertrauen zu tun. Wie weit man in sein Inneres schauen lässt.

Manche lasse ich über meine Mauer klettern. Manchmal falle ich dabei auch auf die Nase.

Manche denken ich bin schnell zu haben weil ich sehr offen schreibe. Doch ich bin keine Frau für eine Nacht.

 

Manche mögen dieses Luder, den Teufel oder auch die Gefühlvolle in mir.

 

Dies sind in meinen Augen auch Teile die zum Verliebtsein gehören, sie sollten normalerweise

unabdingbar mit hinein.

 

Auch wenn ich weiß das zur Liebe tiefstes Vertrauen gehört, weiß ich immer noch nicht ob ich jemals so

empfinden kann.

 

Gedanken die ich wahrscheinlich nie zum Abschluss bringe...

 

Text Birgit Bley 16.08.2013

Weiß garnicht wie ich meine Gedanken beschreiben soll...

 

Gleich vorweg ich glaube nicht an Gott... Jesus... oder irgendeinen anderen Mythos... sie sind Tod.

 Als Kind selber und die letzten 4 Jahre  bin ich ziemlich oft mit dem Sterben konfrontiert worden. 

Gerade die letzten 3 Wochen wurden die Erinnerungen daran wieder sehr intensiv. 

Klar es ist unwahrscheinlich Schmerzhaft wenn einer vor uns geht.... 

Freunde die viel zu früh gegangen sind, die man dabei noch in den Armen gehalten hat und man die Dankbarkeit spürte das man bei Ihnen war und sie nicht alleine den Schritt machen.

 Omas und Opas die gehen. Man es hier aber ganz anders verarbeitet wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben. 

Meine Mutter... wie ich auf die Intensivstation kam und spürte das sie nur noch auf mich wartete... Meine Schwestern waren schon bei Ihr... Komisch ich war früher immer ihr Sorgenkind von uns dreien...  im Nachhinein erfuhr ich erst, wie stolz Sie auf mich war, wie ich mein Leben meistere... Den Mut nie verloren habe... Obwohl ich oft nah dran war... 

 

Eine tiefe Dankbarkeit ich für mich spüre, das ich mich von Ihr verabschieden konnte bevor die Maschinen abgestellt wurden. 

Mein Mann der freiwillig ging. Obwohl wir getrennt gelebt haben... hat dies geschmerzt... ich meine wir haben immerhin einige Jährchen zusammen verbracht. Hier sich mir der Gedanke dann wieder auftut... Auf einer Seite gehört schon jede Menge Mut und Verzweiflung dazu... auf der anderen Seite verfluche ich ihn... sich so der Verantwortung zu entziehen seinem 10 Jährigen Sohn gegenüber... 

 

Diese bitteren Erfahrungen haben mir gezeigt, wie kurz das LEBEN  und wie NAH der TOD bei mir ist.  Sie gehören zusammen. Denn ohne das Leben würde es den Tod nicht geben. Ich habe ihn für mich angenommen als meinen Begleiter und habe keine Angst mehr davor.

 

 Ich lebe heute intensiver, geniesse jede Kleinigkeit sei es auch nur ein Lächeln. Ja ich geniesse sogar meine Traurigkeit, meine Tränen. Ich habe für mich gelernt, das meine Seele und mein Herz einfach zu voll waren und Luft brauchten. 

 

Träume und Wünsche schiebe ich nicht mehr weit nach hinten. Denn tue ich es nicht heute... tue ich es nie...

...und wer weiß schon was Morgen ist... 

 

Doch bis es soweit ist werde ich von Herzen mitnehmen was mir das Leben bietet: 

 

Einfach Leben...

 

Text Birgit Bley 26.08.2013

 

Am Rande...

 

Am Rande der Gesellschaft beginnt die Einsamkeit...

 

Doch wer ist die Gesellschaft?

 

 

Ist dies mein näheres Umfeld oder sind dies einfach die Menschen da draußen?

 

Wer bestimmt die Gesellschaft?

 

Wenn ich raus gehe bewege ich mich da schon in der Gesellschaft?

 

Was ist wenn ich mich dieser Gesellschaft nicht anpasse?

 

Oh ich kenne die Bedeutung des Wortes Gesellschaft! Eine Gruppe von Personen die organisiert zusammenleben.

Eine gemeinsame Sprache haben und sich oft doch nicht verstehen!

 

Fragen über Fragen! Doch oft verstehe ich diese Gesellschaft nicht!

 

Diese Gesellschaft urteilt ohne überhaupt den Menschen dahinter zu kennen! Sie will bestimmen was Du zu tun und lassen hast! Passt Du nicht in Ihr Bild hinein bist Du ganz schnell allein!

 

Als ich klein war habe ich um Anerkennung gekämpft in dieser Gesellschaft, weil ich nicht ihrem Bild entsprach! Ich sah nicht aus wie sie! Ich kam in die Schule, eine neue Gesellschaft? Schauen wir uns es doch mal an, doch auch da war ich nicht besser dran! Scheiß Gesellschaft, fingen die Kämpfe wieder von vorne an! Mein Ziel war nur noch Lesen und Schreiben lernen, selber diese Buchstaben zu Worten formen und sie lesen und verstehen können! Ich habe mich in die Welt der Bücher verkrochen, sie haben mir eine andere Gesellschaft versprochen!

 

Man bekommt in der Schule viel beigebracht, Mathematik das Du nicht um dein Geld beschissen werden kannst, Heimat und Sachkunde das Du etwas über dein Land lernst, Physik und Chemie das Du weißt wie schnell etwas tödlich sein kann, Sport das Du gesund und fit bleibst, Englisch damit Du Dich auch außerhalb deines Landes unterhalten kannst (Ich kann bis heute nur ein paar Brocken), Politik das Du weißt wer Dich alles bescheissen tut!

Hach Biologie vergass ich fast, wir müssen ja wissen wie der Mensch und die Pflanzen und Tiere zusammengesetzt sind und wie sie leben können!

 

Doch eines wird nicht gelehrt! Das ALLE Menschen ein Herz haben und ALLE Menschen Gefühle haben!

 

Ich meine wirklich alle, denn auch Menschen mit Behinderungen wie zum Beispiel: Mongolismus, Authismus, Contergan! Sie haben alle Gefühle und verdienen es nicht das man auf Ihnen rumtrampelt nur weil Sie nicht wie die Gesellschaft sind!

 

Ich weiß auch man braucht den verbalen Austausch miteinander! Den habe ich auch so ist es nicht!

 

Warum habe ich jetzt nicht einmal das Wort Einsamkeit benutzt?

 

Ganz einfach:

 

Denn lieber lebe ich in der Einsamkeit als in dieser sogenannten Gesellschaft!

 

Trotzdem bin ich ein Lebensbejahender Mensch geblieben!

 

Ich bin Ich, einfach ein Mensch mit Gefühlen!

 

Wie immer es sind meine Gedanken!

 

 

Eure (verrückte) Birgit

 

Text Birgit Bley 16.12.2013

 

Du fehlst…

 

Es ist soviel Zeit vergangen, doch ein Gefühl als ob es erst gestern war...

 

Es vergeht kein Tag an dem ich nicht an Dich denke. Dann gibt es Tage wo ich viel mit Dir rede.

Erzähle Dir von meinem Leben. Meine Hoch's und meine Tief's, manchmal in der Not ich sogar nach

Dir rief!

 

Manch einer mag denken ich bin verrückt, doch es ist mir egal!

Es ist mein Herz was dann gerade zwickt, und das Gespräch mit Dir mit hilft meine Gedanken ins

rechte Licht zu rücken.

 

Genug Unfug mache ich auch noch heute, wie immer nicht gerade zu Deiner Freude!

War in vielen Scenen drin, haben mich geprägt, für das was ich heute bin. Hast mir dabei auch

oft aus der Patsche geholfen und nicht vergessen mich dabei auch zu schelten.

 

Ich habe durch Dich gelernt, vieles auch aus anderen Richtungen zu sehen! Die "5" auch mal gerade lassen zu stehen! Habe durch Dich gelernt vieles einfach hinter mir zu lassen, nach vorne soll ich gehen, doch nicht vergessen auch nach Rechts und Links zu sehen!

 

Manchmal sehe ich Dich auch vor mir stehen, mit erhobenen Finger und Du mit den Worten "Mein liebes Kind..." beginnst!

Es sind soviele kleine Dinge die ich jeden Tag bei Dir sah, die ich einfach unbewusst habe übernommen.

Dies ist alles ein Teil von Dir, der in mir weiterlebt, und ich ihn auch von Herzen an die meinen weitergeb!

 

Hörst Du wie mein Herz jetzt gerade zu Dir spricht:

 

"Mama Du fehlst, ich vermisse Dich..."

 

Morgen sind es 3 Jahre her, das Du von uns gingst,

doch in meinem Herzen Du weiter singst...

 

 

 

Dein chaotisches Töchterchen

 

Text Birgit Bley 14.03.2014

 

Hoffnung…

 

Es ist vier Uhr in der Früh, wie so oft bin ich schon längst wach! Die Vögel geben ihr allmorgendliches Konzert! Ich mag diesen Gesang, wie sie den Tag begrüßen! Meine Gedanken beginnen mich wieder zuzutexten! So sitze ich in meiner kleinen Küche, die Tasse Kaffee vor mir stehen und schreibe meine Gedanken nieder! In meinem kleinen Köpflein herrscht irgendwie immer Chaos! Die Gedankensprünge nehmen manchmal ein ganz schönes Ausmaß an! Meistens verarbeite ich den Tag zuvor dann! Gedanken über die Kinder, wann macht man die sich nicht! Ist was wahres dran an dem Spruch „Kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen!“. Ich hab sie beide zuhause! Moment muss mir mal gerade meine 8 mm drehen! Naja die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!  Ja Hoffnung, das ist auch so eine Sache über die ich viel gelernt habe die letzten Wochen! Wir hoffen alle! Ja, auch ich! Doch nehme ich nur die Hoffnung, hoffen auf ein bisschen Glück, ein bisschen Zuneigung, ein bisschen Liebe! Hoffen auf Berührungen, die die Seele streicheln!

Und doch musste ich schmerzlich lernen, „Hoffnung ist die Erwartung weiterer Enttäuschungen!“

Wenn ich nicht so ein verdammter Gefühlsmensch wäre, wäre vielleicht vieles einfacher! Ein bisschen mehr Kälte würde vielleicht guttun! Mist jetzt kullern doch dabei ein paar Tränen!

 

Was ich im Grunde damit sagen will:

 

Wenn wir nicht ein bisschen selbst mit Hand anlegen nützt die größte Hoffnung nichts!

 

Entweder sie erfüllt sich dann, oder wir legen sie ad acta!

 

Keine Bange, es werden neue Hoffnungen sich einstellen da bin ich mir sicher! Die sich dann vielleicht erfüllen!

 

Wie immer es sind nur meine Gedanken, es muss sie nicht jeder teilen!

 

 

…und wisst Ihr was: Ich bleibe dieser verdammte Gefühlsmensch, denn das bin nun mal ICH!

 

 

Eure Birgit

 

 

 

© Text Birgit Bley 09.06.2014